Sekretärinnen im Pfarrverband

Drei Damen sorgen dafür, dass der Laden läuft

Greti Breu, Martina Reiter, Anni LeitlFlexibilität, Diskretion, Diplomatie – diese grundlegenden Eigenschaften einer jeden Sekretärin sind auch für die drei Pfarrsekretärinnen im Pfarrverband selbstverständlich. Margarethe Breu, Martina Reiter und Anna Leitl (im Bild von links) sind die erste Anlaufstelle für Anliegen aller Art. Ob Einzahlung von Ämtern und Messen, Anmeldungen für Trauungen, Taufen oder Beerdigungen. Die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit Pfarrer Michael Brunn sind  optimal. „Wir können uns keinen besseren Chef wünschen“, sind sich alle drei Damen einig. Mit viel Gespür sondieren sie ihr Tagesgeschäft und müssen meist spontan entscheiden: Was müssen wir an den Pfarrer weiterleiten?
„Es ist unsere Aufgabe, ihm den Rücken frei zu halten und meist können wir selbst das Anliegen der Leute erledigen“, erzählte Martina Reiter. Besonders bei Sterbefällen erfordert der Umgang mit den oft verzweifelten Angehörigen viel Einfühlungsvermögen.
Aber auch heitere und schöne Ereignisse und Begegnungen machen die abwechslungsreiche Arbeit so interessant. Darüber könnte Anna Leitl vom Pfarrbüro Halsbach aus ihren 27 Dienstjahren ein ganzes Buch schreiben. Margarethe Breu und Martina Reiter sind dagegen Neulinge, denn sie arbeiten erst seit 2006 abwechselnd im Burgkirchener Büro. Alle drei sind ein gutes Team, sie passen gut zusammen und tauschen sich regelmäßig aus. Neben Telefongesprächen, haben sie viel Schreibarbeit mit Eintragungen ins Tauf- Firm- und Sterbebuch sowie ins Trauungsregister. Jede Woche muss die Gottesdienstordnung in den Kirchenanzeiger und das „Gemeinde unterwegs“ erstellt werden. Alle vier Wochen erscheint der gemeinsame Pfarrbrief von Halsbach und Margarethenberg. Damit auch organisatorisch der Laden läuft, sorgen die Damen nach Absprache mit den Mesnern dafür, dass für den kirchlichen Betrieb alles da ist, z.B. Weihrauch, Hostien oder Messwein. Grundsätzlich sind alle drei Sekretärinnen mit Leib und Seele bei der Arbeit, sie machen keinen Dienst nach Vorschrift. Wenn es erforderlich ist und ihre 14 Wochenstunden schon vorüber sind, arbeiten sie ehrenamtlich weiter. (Rosi Spielhofer)