Pfarrkirche St. Martin

Kleine Baugeschichte

Pfarrkirche St. MartinIm Jahr 1884 bekam Pfarrer Freudelsperger die Erlaubnis, der Pfarrei Halsbach eine neue Kirche zu bauen. Anfang 1885 wurde eine Notkirche errichtet, wo während des Baus die Gottesdienste abgehalten werden konnten. Am 11. März fand in der alten Pfarrkirche der letzte Gottesdienst statt. Am 13. März wurde die erste Messe in der Notkirche gelesen.

Am 17. Mai fand die Grundsteinlegung des Neubaus durch Pfr. Lorenz Süß statt. Bereits Anfang Oktober konnte der Dachstuhl errichtet werden, gegen Ende des Monats waren die Mauerarbeiten abgeschlossen.

Im Jahr 1886 wurden der Turm ausgebaut, sowie doe Wölbung im Kirchenschiff in Angriff genommen. Im Oktober zog man drei neue Glocken in den Turm auf.

1887 waren die großen Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Im Juni begann man mit der Ausmalung des Presbyteriums, dann auch des Kirchenschiffs. Am 15.09. erfolgte die Benediktion der Kirche durch Dekan Alois Lachhammer, Burghausen.

Im Jahr darauf wurde die Orgel errichtet. In einem Bericht an das königliche Bezirksamt wurden Kosten von 187.769 Mark aufgeführt.

Am 24. August 1889 weihte der Bischof Antonius von Thoma, Bischof von Passau, die neue Kirche.