Pfarrgemeinderat Halsbach

Vorstandschaft:

Vorsitzender: Martin Winklbauer
Stellvertreter:

Christine Hofmeister

Ludwig Raischl

Vertreter des

Pastoralteams:

Pfr. Michael Brunn
Schriftführerin: Carola Brückner

Mitglieder

geborene Mitglieder

  • Pfarrer Michael Brunn
  • Pfarrvikar Anthony Gudipalli
  • Pastoralreferentin Daniela Roth

gewählte  Mitglieder

  • Carola Brückner
  • Ingrid Freudlsperger
  • Georg Glonegger
  • Christine Hofmeister
  • Helmut Huber
  • Florian Müller
  • Ludwig Raischl
  • Elfriede Wengbauer
  • Martin Winklbauer

Pfarrkirche St. Martin

Kleine Baugeschichte

Pfarrkirche St. MartinIm Jahr 1884 bekam Pfarrer Freudelsperger die Erlaubnis, der Pfarrei Halsbach eine neue Kirche zu bauen. Anfang 1885 wurde eine Notkirche errichtet, wo während des Baus die Gottesdienste abgehalten werden konnten. Am 11. März fand in der alten Pfarrkirche der letzte Gottesdienst statt. Am 13. März wurde die erste Messe in der Notkirche gelesen.

Am 17. Mai fand die Grundsteinlegung des Neubaus durch Pfr. Lorenz Süß statt. Bereits Anfang Oktober konnte der Dachstuhl errichtet werden, gegen Ende des Monats waren die Mauerarbeiten abgeschlossen.

Im Jahr 1886 wurden der Turm ausgebaut, sowie doe Wölbung im Kirchenschiff in Angriff genommen. Im Oktober zog man drei neue Glocken in den Turm auf.

1887 waren die großen Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Im Juni begann man mit der Ausmalung des Presbyteriums, dann auch des Kirchenschiffs. Am 15.09. erfolgte die Benediktion der Kirche durch Dekan Alois Lachhammer, Burghausen.

Im Jahr darauf wurde die Orgel errichtet. In einem Bericht an das königliche Bezirksamt wurden Kosten von 187.769 Mark aufgeführt.

Am 24. August 1889 weihte der Bischof Antonius von Thoma, Bischof von Passau, die neue Kirche.

 

Pfarrbrief Halsbach und Margarethenberg

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Geschichte der Pfarrei Halsbach

Bis zur Säkularisation

Bereits Ende des 8. Jahrhunderts sind in den "Breves Notitiae" Schenkungen von Gütern in "Hadolvespach" durch Priester belegt, sowie Gütertausch im Bereich Hslsbach-Zeitlarn durch grafen und Edle. Halsbach dürfte die zentrale Seelsorgestelle des früheren Zeitlarn-Gaues gewesen sein.

Das bereits im 13. Jahrhundert belegte Doppelprtrozinium St. Martin/St. Laurentius legt die Vermutung einer Pfarrgründung unter karolingischen Einfluss nahe.

In der ersten Hälfte des zehnten Jahrhunderts wird durch die Ungarnkriege diese Seelsorgestelle sehr gelitten haben, wenn nicht untergegangen sein. Für das Jahr 949 wird ein gefecht gegen ungarische Haufen bei Laufen an der Salzach angenommen. Einen Hinweis darauf gibt das Patrozinium St. Laurentius. Am Laurenzitag (10. August) im Jahr 955 wurden die Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg vernichtend geschlagen. Diesem Heiligen gelobte König Heinrich I. in Merseburg ein Bistum zu gründen. Ulrichs- und Laurentiuspatrozinien wurden besonders in und nach der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts für wieder- und neuerbaute Kirchen verwendet.

Im Jahr 1203 schenkt der salzburger Erzbischof, zu dessen Bistum der Pfarrsprengel Halsbach gehörte, die Kirche zu Halsbach samt ihren Filialen dem Kloster Raitenhaslach, was durch Papst Innozenz III. bestätigt wird.

Abt Johann II. Stempfer strebte den ersten bekannten Kirchenbau an. Am 11. November 1398, dem Gedenktag des Kirchenpatrons, fand die Kirchweih statt. 35 Jahre später wurde diese Kirche wieder abgetragen. Am 16. Mai 1433 begann der Neubau mit der Grundsteinlegung. Nach dreijähriger Bauzeit konnte der gotische Kirchenbau am 15. Juli 1436 eingeweiht werden.

Pfarrherren seit der Aufhebung des Klosters Raitenhaslach

1800-1822

Alberich-Josef Stengel
(1800-1807 Pfarrvikar, 1807-1822 Pfarrer)

1821-1829 August-Gero Kunzmann
1819-1864 Mathias Mösl
1864-1874 Anton Westenkirchner
1866-1884 Andreas Freudelsperger
1884-1892 Lorenz Süss
1892-1907 Ignaz Aigner
1907-1910 Johann Baptist Mehlstäubl
1910-1937 Georg Witzlinger
1937-1954 Otto Krenböck
1954-1982 Alois Huber
1984-1997 Max Eckl
1997-2009 Gottfried Werndle
seit 2009 Michael Brunn